Wenn Angst uns von unseren Träumen abhält

“The only impossible journey is the one you never take!” (Tony Robbins)

 

Wann immer ich ein neues, grösseres Projekt in Angriff nehme, kommt zuerst mal Angst. Als ich noch jünger war, kannte ich eine solche Angst nicht. Wenn ich eine Idee hatte, dann setzte ich sie um, egal wie neu und unbekannt mir etwas war. Auf diese Weise habe ich in 40 Jahren vier erfolgreiche Unternehmen allein aufgebaut, ohne Kapital und ohne jegliche Hilfe. 

Als ich zum ersten Mal als alleinerziehende Mutter einer Teenager-Tochter nach Kanada auswanderte, fanden meine Freunde und Verwandten, dies sei ja extrem mutig. Ich fand mich überhaupt nicht mutig, denn tief in meinem Herzen wusste ich einfach, dass ich das tun musste. Bisher hatte ich in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass nachdem ich jeweils den ersten Schritt gemacht hatte, sich alle weiteren Schritte zeigen würden. Meine Entscheidung hatte demzufolge nichts mit Mut zu tun, sondern höchstens vielleicht mit Vertrauen.

Allerdings haben die meisten Menschen eine gewisse Angst vor dem Neuen und Ungewissen. Das ist normal. Wichtig ist bloss, dass man sich von dieser Angst nicht lähmen lässt. 

Je älter ich werde, umso mehr lerne ich diese Angst vor Neuem kennen. Ich weiss nicht, ob es eine natürliche Alterserscheinung ist oder einfach etwas mit vermehrter Lebenserfahrung zu tun hat.

Inzwischen ist für mich Angst bezüglich eines neuen Projektes oder Unternehmens jedoch eher ein Gradmesser dafür geworden, wie weit ich mich damit von meiner Komfortzone weg bewege. Und je weiter weg ich mich von meiner Komfortzone bewege, umso grösser ist die Angst, aber auch umso spannender ist ein Projekt und umso grösser ist das Lernpotential, das sich mir durch ein solches Projekt bietet. Mutig bin ich nach wie vor nicht und gehe von daher nur kalkulierbare Risiken ein, aber ich bin neugierig. Ich will wissen, wohin ein Weg führt, wenn ich mich von meiner Komfortzone weg bewege, und dies hat sich für mich in der Vergangenheit als äusserst lehrreich und interessant erwiesen. Dadurch durfte ich Erfahrungen machen, die den meisten Menschen völlig verschlossen bleiben.

Mut ist, sich einer offensichtlichen und bekannten Gefahr entgegenzustellen und zu kämpfen. Wenn man aber etwas Neues in Angriff nimmt, dann gibt es meistens keine bekannten Gefahren, denn es ist ja neu und eben unbekannt (ausser man entscheidet sich, auf Löwenjagd in Afrika zu gehen). Man kann sich natürlich bei Leuten erkundigen, die einen solchen Schritt schon vorher gewagt haben. Aber dadurch lernt man nur deren Ängste und Hindernisse kennen, die unter Umständen gar nichts mit uns selber und den zu erwartenden Erfahrungen zu tun haben müssen. Denn es sind ja gerade unsere Ängste, die auch die Gefahren anziehen wie Honig den Bären.

Ein Freund von mir wollte unbedingt mit mir dieses Projekt in Forest Hill aufbauen. Es war schon seit ewigen Zeiten sein Traum, an einem See in Kanada ein Häuschen zu haben und ein einfaches Leben fernab der westlichen Kommerzgesellschaft zu führen. Das war sein tiefster Herzenswunsch. Er verlängerte sofort seinen Pass und fing an, sich mental und emotional auf das Projekt vorzubereiten und mit mir gemeinsam zu planen. Als ich ihn fragte, ob ein solch grosser Schritt ihm keine Angst machen würde, verneinte er sofort. Als es dann aber darum ging, konkrete Schritte zu unternehmen, kamen ihm ganz plötzlich ganz viele Dinge dazwischen, denen er umgehend Beachtung schenken musste. Er wusste zwar, dass dieses Projekt seine absolut höchste Priorität in seinem Leben hätte und dass es nichts mehr gab, was ihn in Europa halten könnte, und trotzdem erlaubte er vielen unbedeutenden Kleinigkeiten, ihm in den Weg zu kommen. Kürzlich hat er sich völlig von diesem Projekt abgewendet und sich entschlossen, Arbeit in einer der grössten Städte Deutschlands zu suchen – also das pure Gegenteil vom Forest Hill Retreat. 

Das ist nichts anderes als gut unterdrückte Angst. Angst vor etwas Neuem ist normal und natürlich. Je grösser die Angst, umso grösser die Herausforderung. Erlaubt man aber der Angst, einem Steine in den Weg zu werfen, ist man bereits verloren. Denn sobald man der Angst Raum gibt, sieht man plötzlich tausende von Gründen und Gefahren, die dagegen sprechen; und diese Gründe und Gefahren sind rein hypotethisch. Stellt man sich auf der anderen Seite der Angst und sieht sie als das, was sie wirklich ist – nämlich lediglich ein Indikator dafür, wie weit man sich von seiner eigenen Komfortzone weg bewegt – kann man ganz viele unglaublich positive Erfahrungen machen, die man sich vorher nie hätte träumen lassen. Erlaubt man jedoch der Angst, einen von solchen Zielen abzubringen, wird eines Tages der Moment kommen, wo man das Versäumte bitter bereut.

Als ich zum ersten Mal nach Kanada auswanderte, machte ich grosse Anfängerfehler, die heftige Konsequenzen hatten. Und trotzdem sind meine Tochter und ich uns noch heute einig: wir möchten diese Erfahrung um nichts auf der Welt missen. Denn meistens sind es die verpassten Gelegenheiten, die einen mit zunehmendem Alter quälen und nicht die Fehler, die man gemacht hat. Durch meine eigenen Fehler bin ich heute besser in der Lage, andere Menschen mit Auswanderungswünschen zu beraten.

Vor allem elektrosensitive Menschen haben vermehrt Angst vor dem Fliegen wegen der intensiven Strahlung und verzichten deshalb auf eine Besichtigung von Forest Hill und tragen sich mit dem Gedanken, ohne Besichtigung nach Forest Hill umzuziehen. Viele Betroffene inklusive ich selbst finden, dass diese Angst völlig unbegründet ist. Die Strahlung auf Flughäfen und im Flugzeug sind vorübergehend und die körperlichen Wirkungen gehen wieder vorbei, sobald man sich von der Strahlungsquelle entfernt hat. Ausserdem kann man gewisse Massnahmen ergreifen um vorzubeugen. Viel schlimmer ist die ständige Strahlung, der wir Tag für Tag ausgesetzt sind und der wir uns immer wieder durch unseren Job oder durch Einkäufe zwangsläufig regelmässig nähern und aussetzen müssen. Ich kann Ihnen versichern, dass der Erholungswert in Forest Hill so hoch ist, dass Sie sich schon bald von der Reise erholen werden. 

Angst ist eine sehr gemeine Emotion, denn sie kann einen völlig lähmen und selbst von wichtigen Lebenszielen und Lebensaufgaben abhalten. In einem solchen Moment hilft es, wenn man sich eine einfache Frage stellt: WARUM?

Warum will ich nach Kanada?

Warum ist es mir so wichtig, ein einfaches Leben zu führen?

Warum möchte ich mehr im Einklang mit der Natur leben?

Warum möchte ich mehr zu mir selbst kommen?

Warum möchte ich neue Prioritäten setzen und mein Leben auf die wichtigsten Dinge reduzieren?

Warum? Warum? WARUM?

Wichtig ist, dass man an diesem Punkt ehrlich zu sich selbst ist. Wenn es eine unbestimmte Angst vor einer unbestimmten Gefahr ist, dann kann man fast sicher sein, dass es lediglich Feigheit ist, seine Komfortzone zu verlassen. Man muss sich diese Ängste eingestehen und bei Tageslicht genau betrachten. Tut man dies nicht, dann werden ganz schnell die kleinen Dinge einen einfach von Gelegenheiten abhalten, die wahrscheinlich nie mehr im Leben wiederkommen werden.

Zu wissen WAS man will und WARUM ist eine wichtige Voraussetzung, damit man für sich die richtige Entscheidung fällen kann. Und noch wichtiger ist es, dabei auf sein Herz zu hören. Denn oft werden wir von innen heraus zu Neuem und Grossem getrieben, und wenn dann diese unbestimmte Angst kommt, ist es das einfachste auf der Welt zu sagen: Ich hatte halt dabei ein schlechtes Bauchgefühl. Ein schlechtes Bauchgefühl hat nichts mit Intuition zu tun. Auf sein Herz hören und ein schlechtes Bauchgefühl zu haben sind zwei völlig verschiedene Dinge. Ein schlechtes Bauchgefühl ist nichts anderes als Angst. Wenn das Herz ‘Nein’ sagt (nicht der Bauch), dann sollte man darauf hören. 

Es gibt immer einen Grund, wenn wir zu etwas in Resonanz gehen und uns von etwas angesprochen fühlen. In solchen Momenten spricht das Herz zu uns. Deshalb lohnt es sich, gut hinzuhören. Es könnte etwas mit unserer Lebensaufgabe zu tun haben. Lassen wir jedoch der Angst freien Lauf, werden wir nie herausfinden, weshalb wir von einer Idee angezogen waren. Die Antwort auf Angst ist dann unser Verstand, der daraufhin ganz viele Gründe sucht, die dagegen sprechen.

Erlauben Sie der Angst nicht, Ihre Träume zu zerstören. 

Ob Ihr Interesse an unserem Forest Hill Retreat wirklich Ihr “Ding” ist, kann ich natürlich nicht sagen. Das wissen oder spüren nur Sie allein. Interesse allein sagt noch nichts aus. Zu oft habe ich es erlebt, dass Europäer nach Kanada auswandern wollten, und schlussendlich hat es sich als reines Luftschloss erwiesen. Viele Europäer haben sehr romantische und unrealistische Vorstellungen von Kanada. Die Fragen “Was will ich wirklich? “ und “Warum will ich das?” helfen mir in Situationen der Entscheidung meistens weiter. 

Hat man die echte Antwort auf das “Warum?” gefunden, dann findet man meistens heraus, dass es sich um etwas Grösseres, Unpersönliches, ev. um eine grössere Lebensaufgabe handelt. Dann kommt schnell das Gefühl der Liebe auf. Liebe ist der Gegenspieler von Angst. Angst kann nur dort herrschen, wo keine Liebe ist – und wo Liebe ist, gibt es keine Angst, und dann erfordert es auch nicht wirklich Mut. 

Wenn Sie noch Fragen oder innere Unsicherheiten haben, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wenn Sie spüren, dass dies Ihr Weg sein könnte und Sie mehr Informationen wünschen, dann nehmen Sie doch die Möglichkeit der unverbindlichen Reservation in Anspruch. Auf  der letzten Seite unserer Broschüre finden Sie ein Reservierungsformular, das Sie ausfüllen, einscannen und an uns mailen können. Danach können wir gemeinsam herausfinden, ob das Forest Hill Retreat wirklich für Sie ist und in der Zwischenzeit Ihren bevorzugten Platz reservieren.  Wenn Sie noch Fragen haben, bevor Sie diesen Schritt tun können, rufen Sie uns doch einfach an (++41-(0)76-407 27 33). 

Wir freuen uns, Ihnen schon bald unser schönes Forest Hill Retreat zeigen zu können und  wünschen Ihnen viel angstfreien Spass beim Träumen und Planen.

Ihre Familie Iten

 

 

2 thoughts

  1. danke sehr Frau Iten für für die ausführlichen und motivierenden berichte – ich werde sie mir noch einigemale durchlesen um in die spur zu kommen die es für den schritt nach forest hill braucht – ich meine es tut sich beim öftermal durchlesen immer wieder etwas auf – was mich seid eh beschäftigt ist : wie lange haben wir noch zeit dieses projekt möglichst konstruktiv auf die beine zu stellen – innerhalb dieses Jahres werden wir laut Prognosen wirtschaftlich extrem zu neuen lösungen herausgefordert – also lieber schon heute als erst morgen mit dem ausbau beginnen oder ? ich bin auf antwort sehr gespannt myrta c.

    1. Liebe Myrta C., danke für Ihren Kommentar und die Frage.
      Einige Prognosen treffen ein, andere nicht. Ich selber kenne keine Prognosen, habe jedoch das Gefühl, dass wir vorwärts machen müssen, um das Forest Hill Retreat aufzubauen. Normalerweise kann ich mich auf mein Gefühl verlassen. Von unserer Seite her könnte alles recht schnell gehen und noch in diesem Jahr aufgebaut werden. Da es sich hier aber um eine zukünftige Gemeinschaft geht, können wir den Aufbau nicht forcieren, denn schlussendlich muss jeder selber entscheiden, ob das was für ihn ist oder nicht. Einige Menschen brauchen mehr Zeit für die Entscheidung als andere.
      Trotz all den negativen Zeichen die es zweifellos gibt, finde ich es nach wie vor keine gute Idee, sich von Angst leiten zu lassen – sei es sich von Angst davon abhalten zu lassen wie auch sich zu einem solchen Schritt drängen zu lassen. Ich persönliche ziehe die Interessenten vor, die auf ihr Herz hören, denn damit liegt man nie falsch.
      Ich bin mir bewusst, dass es einige Menschen gibt, die grosse Veränderungen spüren. Unserer Sache würde es sicher am meisten dienen, wenn Sie und andere Interessenten die Nachricht über unser Projekt mit anderen Gleichgesinnten teilen würden. Sobald wir 10 Investoren oder Mieter mit einem Zehnjahresvertrag haben, können wir mit dem Aufbau starten. Wir brauchen dafür lediglich 2 Monate. Der Rest liegt bei unseren zukünftigen Mietern.

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