Forest Hill – Braucht es einen Einwanderungsberater, um ein Visum für Kanada zu kriegen?

Als wir uns 1994 beim Schweizer Marktleader für Auswanderungsberatung nach Kanada und USA über die Anforderungen und unsere Chancen erkundigten, hiess es, die Chancen seien nicht toll und wir würden die besondere Unterstützung Ihres Mitarbeiters in Alberta (sprich: ihr teureres Angebotspaket für Fr. 8’000.-) brauchen.  Wir bezahlten diese Fr. 8’000.-, füllten alle Formulare aus, sandten sie an die Botschaft in Wien, gingen durch das ganze Bewerbungsprozedere (Untersuch beim Vertrauensarzt, Betreibungsauszug, Business Plan, persönliches Vorsprechen auf der kanadischen Botschaft in Wien, etc.). Es lief alles wie am Schnürchen, und schon innerhalb weniger Monate erhielten wir die Permanent Resident Visa – das heisst, wir durften festen Wohnsitz in Kanada nehmen und dort arbeiten. Es sah also alles sehr gut und verheissungsvoll aus. Und das war es auch…mit einer Ausnahme.

Diese Schweizer Beratungsfirma, die aufgrund all der Formulare, die wir ausfüllen mussten alle unsere persönlichsten Informationen hatte, benutzte diese Infos gegen uns. In regelmässigen Abständen rief uns der Besitzer dieser Beratungsfirma in Kanada an und bedrohte uns verbal. Eines Tages erhielten wir einen dieser unerfreulichen Anrufe aus der Schweiz, und diesmal drohte er, eine bestimmte Information über uns der kanadischen Einwanderungsbehörde zu melden, wenn wir ihm nicht Fr. 5’000.- Schweigegeld bezahlen würden. Wir sagten ihm, er könne “Sie wissen schon wohin” gehen, er könne diese Information gerne weiter reichen, wir hätten nichts zu verbergen.

Daraufhin erkundigte sich unsere kanadische Freundin bei einem ihrer Freunde, der bei der Einwanderungsbehörde in Halifax arbeitete und schilderte ihm unseren Fall (das ist übrigens einer der grossen Vorteile an kanadischen Freunden: die haben überall an den wichtigsten Stelle ihre Verwandten und Freunde).  Zum einen erfuhren wir, dass das, was unser ehemaliger Berater gegen uns benutzte, gar kein Grund war, uns aus Kanada auszuweisen (Gott sei Dank sind wir nicht auf den Erpressungsversuch dieses “Beraters” aus der Schweiz eingegangen). Und wir erfuhren noch etwas anderes, das für unsere Leser und ernsthaften Interessenten von grösster Wichtigkeit sein könnte. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Information heute mit Ihnen zu teilen.

Der Mann von der Einwanderungsbehörde in Halifax sagte, dass kein Einwanderer einen Einwanderungsberater braucht, wenn er sich an die Regeln und das Vorgehen hält. Ein solcher Berater könne nicht mehr bewirken als Sie und wir (ausser die Beratungsfirma arbeitet mit einem korrupten Einwanderungsbeamten zusammen). Natürlich haben solche Beratungsfirmen das grösste Interesse, möglichst viele Kunden zu kriegen, denn die wollen ja auch leben. Deshalb erzählen die uns gerne, weshalb wir es nicht ohne sie schaffen würden, ein Einwanderungsvisum für das Land unserer Wahl zu kriegen. Aber grundsätzlich sind sie überflüssig, ausser man versucht, die eine oder andere Regelung für die Einwanderung zu umgehen oder man qualifiziert sich nicht für ein Visum. Aus diesem Grund kann man sich diese Fr. 8’000.- eben so gut sparen und für etwas Besseres einsetzen. Mit diesem Geld kann man zum Beispiel in Forest Hill mindestens vier bis sechs Monate leben.

Es gibt in Kanada selbst einige solcher privater Beratungsfirmen, die von Europäern geführt werden. Ob diese besser und seriöser sind als die Schweizer Firma, an die wir uns gewandt hatten, wissen wir nicht. Das einzige was wir interessant finden ist das Angebot speziell einer dieser Firmen, für jeden Interessenten kostenlos abzuschätzen, wie gut seine Chancen auf ein Permanent Resident Visa sind aufgrund seines Alters, Gesundheitszustandes, Berufes, finanzieller Verhältnisse, etc. Wenn man dann mal diese Information hat – die unserer Meinung nach sehr wertvoll und zeitsparend sein kann, und wofür wir auch gerne einen vernünftigen Betrag bezahlen würden – dann hat man eine Basis, auf der man weiter aufbauen kann.

Ist deren Einschätzung positiv, dann kann man sich sofort an die Arbeit machen, alle erforderlichen Papiere und Unterlagen zusammen suchen und seine Bewerbung abschicken.

Fällt die Einschätzung jedoch nicht so optimistisch aus, dann ist jetzt ein günstiger Zeitpunkt, um genau diese Punkte in Ordnung zu bringen:

  • seine Gesundheit zu stärken
  • seine Finanzen in Ordnung zu bringen
  • einen Businessplan zu erstellen
  • seine zu erwartenden Einnahmen vorzulegen (und ev. zu erhöhen durch eine der vielen Möglichkeiten, die wir in früheren Artikeln vorgestellt und besprochen haben)
  • in Kanada einen Job zu finden (z.B. von uns in Forest Hill selber) 
  • oder woran es auch immer fehlen mag

Das einzige, was man nicht ändern kann ist sein Alter. Was man jedoch ändern kann ist, wie gesund und rüstig man als Senior wirkt. Jedoch selbst für Senioren ist es nicht aussichtslos. Wenn Sie etwas Erspartes haben, dann können Sie diese Ersparnisse vorlegen und sich bereit erklären, den erforderlichen Minimalbetrag (zur Zeit ab $400,000 je nach Provinz) in den Aufbau eines lokalen Geschäftes zu investieren, das gute Chancen hat, Arbeitsplätze zu schaffen. Das kann Ihr eigenes neues “lokales Geschäft” sein oder Sie können es in ein anderes Projekt investieren. Zu diesem Zweck empfehlen wir die Zusammenarbeit mit dem CBCD in Guysborough (als Investor fragen Sie nach Wanda MacDonald, der Leiterin), damit alles seine Ordnung hat und diese Investition Sie für ein Visum für Investoren berechtigt.

Falls Sie nun denken, dass Sie diese Ersparnis für Ihr Alter angelegt haben, falls Sie mal ernsthaft krank werden sollten, dann bedenken Sie, dass Sie in Kanada mit einem Permanent Resident Visum bezüglich Krankheit und Unfällen vollständig abgedeckt sind. Als Einwohner bezahlen Sie weder für Arzt, Spital, Therapie noch für Medikamente; auch keinen Selbstbehalt. Krankenkosten bezahlen Sie in Kanada mit den Steuern und somit sind diese zu 100% vom Staat gedeckt. Des weiteren gilt es auch zu bedenken, dass eine solche Investition ja laufend Dividenden abwirft, von denen man allenfalls leben kann, je nachdem, in welches Projekt Sie investieren. Wenn Sie sich z.B. entschliessen, bei  uns in den Aufbau der Infrastruktur zu investieren, könnten Sie im Monat mit $3,000 und mehr Rückzahlung rechnen, Zinsen nicht eingerechnet. Davon lebt man in Nova Scotia sehr gut, hat gleichzeitig das Visum und wird medizinisch rundum kostenlos versorgt…ganz zu schweigen von der gesunden Umgebung, der erhöhten Lebensqualität und der biologischen Lebensmittel, die wir für Sie anbauen werden. 

Hier ein Geheimtipp für jemanden, der keine $400,000 hat jedoch trotzdem etwas Geld investieren kann und will und dafür auch regelmässig einen gewissen Gewinn braucht, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Wir haben mehrere Interessenten, die sofort umziehen würden, wenn sie ein Cottage mieten  könnten.  Aufgrund der Erfahrungen und Reaktionen von Interessenten, die wir in den letzten sechs Monaten erhalten haben, können wir davon ausgehen, dass die Nachfrage um einiges grösser wäre, wenn wir bestehende Cottages zur Vermietung anbieten könnten. Wir kriegen immer wieder Anfragen von Menschen, die gerne ein paar Wochen, Monate oder auch langfristig in Forest Hill zur Miete leben möchten.

Inzwischen ist das Guysborough County im Sommer so gut besucht, dass die B&Bs während der Sommerferien oft ausgebucht sind. Wir erleben das gerade jetzt wieder im Zusammenhang mit den Besichtigungen unserer Interessenten. Wer ein paar Cottages zu vermieten hat, wird immer Gäste kriegen. Suzanne, zum Beispiel, die Sie in unserem vorletzten Blog kennengelernt haben, hat ihr Airbnb ausgeschrieben und gleich in der ersten Woche Gäste gehabt. Seither kommen regelmässig jede Woche neue Gäste. Ganz offensichtlich scheint da noch mehr Bedarf zu bestehen.

Das ist nur eine von vielen Ideen und Möglichkeiten. Wenn Sie als Investor einwandern möchten, ohne ein eigenes Unternehmen zu gründen, dürfen Sie auch gerne bei uns investieren. Da wir mit unserem Forest Hill Projekt mehrere Arbeitsplätze schaffen werden, hätten Sie eine gute Chance, dass Ihre Investition für ein Visum reichen dürfte. Das CBDC kann Ihnen sagen, ob unser Projekt als Investitionsobjekt für ein Visum geeignet ist. 

Nun zurück zu unserer anfänglichen Frage: Auswanderungsberatung ja oder nein?

Grundsätzlich brauchen Sie diese nicht, wenn Sie sich für ein Visum qualifizieren. Wen die Neugierde packt, der kann sich ja mal kostenlos über seine Chancen erkundigen (Hände weg vom Schweizer Marktführer!!!). Ist die Qualifikation in Frage gestellt, gibt es immer noch viele Möglichkeiten, diese zu verbessern.

Eines möchten wir hier klar und deutlich betonen: wenn es für Sie richtig ist, dass Sie eine gewisse Zeit oder für immer in Nova Scotia leben, dann werden Sie auch das Visum erhalten. Deshalb können wir uns hier nur wiederholen: hören Sie auf Ihr Herz (nicht auf den Bauch, denn dort sitzt die Angst, sondern auf das Herz)!

Falls Sie eine Absage von der Einwanderungsbehörde kriegen oder sich gar nicht erst für ein Visum bewerben möchten, dann haben Sie noch immer die Möglichkeit, als Hausbesitzer in Kanada sechs Monate am Stück wohnen zu können, nach sechs Monaten für ein paar Tage das Land zu verlassen (z.B. Freunde in den USA besuchen) und dann wieder einzureisen. Oder vielleicht möchten Sie ja auch alle sechs Monate Ihre Familie und Freunde in Ihrer alten Heimat besuchen. Als Nicht-Hausbesitzer müssten Sie nach unseren Informationen alle drei Monate das Land verlassen. 

Bitte schreiben Sie Ihre Fragen, persönlichen Erfahrungen, Kommentare, etc. unten in das Kommunikationsfeld. Wir werden alle beantworten. Sobald Sie für die nächsten Schritte bereit sind, kontaktieren Sie uns bitte persönlich per Email an info@lifeinforesthill.com. 

Wir sehen uns in Forest Hill!

 

 

 

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